Barbara Griffith zögerte nie ihre Stuten zu gestütsfremden Hengsten zu schicken, wenn sie das Gefühl hatte, dass sie mit ihnen bessere Fohlen bringen würden, als mit den eigenen. Und jahrelang suchte sie buchstäblich auf der ganzen Welt nach einem Nachfolger für Ansata Imperial. Nach etlichen glücklosen Versuchen fand sie 1985 gleich zwei – und zwar in Deutschland. Beide stammten von Messaoud, der damals bereits einer der bekanntesten ägyptischen Vererber in Deutschland war, und beide würden eine große Rolle im Imperial-Zuchtprogramm spielen.
Orashan (Messaoud x Ora) *1983 und Imperial Madheen (Messaoud x Madinah) *1984 wurden in den USA aktiv vermarktet und Orashan war derjenige, der fleißig Championate sammelte. Bemerkenswert daran war, dass er in Zuchtklassen genauso abräumte wie in diversen Reitklassen (English Pleasure, Western) und sogar vor der Kutsche siegreich war. Beim Egyptian Event wurde er „Supreme Champion“ und kam in Top-Ten der amerikanischen und der kanadischen National-Schauen. Durch das vom Vater Messaoud ererbte kurze, markante und konkave Gesicht mit ungewöhnlich breiter Stirn, dem gut geschwungenen Hals erregte er als einer der wenigen Europäer in den USA großes Aufsehen. Sein gewaltiger, Boden verachtender Trab wurde zu seinem Markenzeichen, doch für die, die ihn kennen lernten, war sein unendlich gutmütiger Charakter sein größtes Plus. (Mehr über Orashan erfahren Sie hier!)
Orashan schaftte es zwar nicht einen ebenbürtigen Nachfolger zu zeugen, dafür gelten seine Töchter als zuverlässige Zuchtstuten und darüber hinaus verhalfen sie ihm zu einem Rekord: Orashan zeugte als einziger Hengst zwei Nachkommen, die das Egyptian Event jeweils als höchstbewertete Pferde der Schau verließen: BB Ora Kalilah im Jahr 1990 und SES Khebria zwei Jahre später!

Photo: private
Imperial Orianah (Orashan x Imperial BtFawkia),
ist die Mutter des durchschlagenden Vererbers Imperial Madori
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Orashans vielleicht bedeutendste Tochter ist Imperial Orianah, deren Sohn Imperial Madori (von Imperial Madheen) in Ägypten fast schon als „zweiter Nazeer“ gilt und als Hauptbeschäler im Gestüt von Omar Sakr mehr Champions hervorbrachte als jeder andere. Seine sympathische Mutter, die in diesem Frühjahr zwanzig Jahre alt wurde, hat in ihrer Jugend einige Championate gewonnen und überzeugt auch heute noch durch ungeheure Ausstrahlung. Wenn sie sich bewegt, erfolgt das sicher, elastisch und mit schwungvoller Lust an der Bewegung, die ihr wahres Alter kaum erahnen lässt. Ihre neue Besitzerin, Anne-Louise Toner vom Gestüt Al Atiq, wird sie in Zukunft mit ihrem Asfour-Sohn Simeon Sachi anpaaren.

Photo: Polly Knoll
Orashan (Messaoud x Ora) mit Imperials Managerin Beverly Sziraky

Photo: Rik van Lent
Wie sein langjähriger Stallnachbar Orashan wurde auch sein jüngerer Halbbruder
Imperial Madheen (Messaoud x Madinah) in Deutschland geboren
Klicken Sie auf das Bild, um seinen Sohn Imperial Madori zu sehen!

Photo: Carola Toischel
Imperial Madoris Tochter Gelgelah Albadeia
(x Anhar Albadeia), Welt-Championesse des Jahres 2003
Ein Unfall beendete die kurze, aber vielversprechende Schaukarriere von Imperial Madheen, doch seine wahre Bestimmung fand er ohnehin in der Zucht. Im Gegensatz zu seinem älteren Halbbruder Orashan zeugte er einen guten Sohn nach dem anderen. Sein schwarzer Sohn Imperial Mashhar (x Imperial Janaabah von Imperial Im Jasim) ging an das Königliche Gestüt in Marokko und gewann 1993 als Jährling das Welt-Championat von Paris. Der Madheen-Sohn Imperial Madaar (x Ansata Nile Mist) wanderte nach Australien aus, wo er National-Champion wurde. Ein weiterer Sohn, Imperial Mahzeer (x Maar Bilahh), ging in den Besitz von Sheikh Nawaf Al Thani in Qatar über und wurde von ihm lange Jahre als Hauptbeschäler in seinem Al Nasser-Gestüt eingesetzt. Seine schöne Tochter Bin Saida Al Nasser sicherte sich 2002 das Reserve-Welt-Championat in Paris.
Die Nachkommen von Imperial Madheen zeichneten sich durch extremen Typ aus und waren und sind bei Züchtern aus aller Welt sehr begehrt. Madheen ist mittlerweile gestorben, während Orashan seinen Lebensherbst auf der Congressional Farm, übrigens ganz in der Nähe von Imperial, genießt. (Mehr über Imperial Madheen erfahren Sie hier!)

Photo: Carola Toischel
Imperial Madoris Sohn Khaled Sakr (x SES Marah),
ägyptischer National Champion-Hengst des Jahres 2006
Klicken Sie auf das Bild, um seine Vollschwester Mohgah Sakr zu sehen,
Reserve-Championesse der interantionalen Schau in Kairo 2005!

Photo: Rik van Lent
Imperial Mahzeer (Imperial Madheen x Maar Bilahh) war
Reserve-Champion der "Middle East Championships" und
lange Jahre Hauptbeschäler des Al Nasser-Gestüts in Qatar
Klicken Sie auf das Bild um seine Tochter Bint Saida Al Nasser zu sehen ,
Reserve Welt-Championesse des Jahres 2002!
Ende der achtziger Jahre kam der EAO-Import Ibn Safinaz (Seef x Safinaz von Alaa El Din) auf das Gestüt. 1982 hatten ihn Amerikaner als Jährling in Ägypten angekauft, aber erst 1987, im Alter von sechs Jahren, entdeckte ihn Barbara Griffith für ihre Zucht. Seitdem ist sein Name untrennbar mit Imperial verbunden. In Ägypten war er ursprünglich als „Swidan“ eingetragen worden, aber zu Ehren seiner Mutter Safinaz, einer viel bewunderten Stute in El Zahraa, wurde er in Amerika umbenannt. Durch seinen Vater Seef („Vater des Trabs“) brachte er interessante, neue Blutlinien und sein athletischer Körperbau war ein weiterer Bonus. Auch er wurde erfolgreich auf unzähligen Schauen gezeigt und gewann – wie zuvor Orashan – gleichermaßen in Schau-, Reit- und Fahrklassen.

Photo: Scott Trees
Ibn Safinaz (Seef x Safinaz) wurde aus Ägypten importiert
Klicken Sie auf das Bild, um ihn in Aktion zu erleben!
Oft wurde er wegen seiner relativ tiefen Schweifhaltung kritisiert. Sicher, das war und ist nicht gerade eine seiner Stärken. Aber man sollte bedenken, dass die Qualität eines Pferdes mehr ist als die Summe seiner Einzelteile und dass Ibn Safinaz über Höhepunkte im Exterieur verfügt, die diesen Fehler mehr als wett machen: Seine hervorragende Schulter, der gut angesetzte Hals, die Oberlinie, vor allem aber auch die kräftige Hinterhand, die ihm den nötigen Schub für seinen raumgreifenden, dynamischen Trab verleiht , seine Harmonie und nicht zuletzt sein Typ. Manchmal muss man als Züchter kleine Abstriche machen, um am Ende sein Ziel zu erreichen... Die Fohlen von Ibn Safinaz überzeugten in der Tat und erbten – wie erhofft – die schwungvolle Bewegungsmanier und die Aufrichtung des Vaters ... und in den meisten Fällen befriedigte auch die Schweifhaltung. Er zeugte drei National-Sieger, unter ihnen die Vollbrüder Imperial Saturn und MB Mistaz (x Imperial Mistilll), die beide in die „Top Ten“ vorstießen. „Ibn Safinaz im Pedigree eines Pferdes ist fast eine Garantie für sportliche Leistung und freie, schwungvolle Trabbewegungen“, erklärt Imperial-Managerin Beverly Sziraky. „Ibn Safinaz besitzt einen ausgeprägten, straken Charakter und die meisten seiner Nachkommen zeigen die gleichen Züge. Sie sind neugierig und verspielt, lassen sich leicht ausbilden – aber nur, wenn man sie mit Verständnis behandelt!“

Photo: Cappy Jackson
Ein übermütiger Ibn Safinaz in seinem Paddock
Klicken Sie auf das Bild, um seinen Sohn MB Mistaz zu sehen!
Unter seinen Nachkommen befinden sich 28 Egyptian Event-Sieger, wovon wiederum etliche in Reitklassen gewannen. Heute ist Ibn Safinaz 26 Jahre alt und wird die restlichen Jahre seines Lebens in seiner gewohnten Umgebung den Ruhestand genießen dürfen. Sein Nachfolger im Hengststall ist der dunkelbraune Imperial Shehaab (x MB Mazaara), der in der Mutterlinie über Imperial Sonbesjul auf Serenity Sonbolah zurückgeht. Interessanterweise ist er eines der wenigen Pferde, das fast alle bedeutenden Imperial-Hengste der letzten Jahre im Pedigree vereint: man findet Hossny genauso wie Moniet El Nafis, Orashan, Imperial Madheen und natürlich – als seinen Vater – Ibn Safinaz. Sheehab wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so ätherisch und extrem wie sein Stallgefährte Imperial Baarez. Trotzdem – oder gerade deshalb – sollte man ihn sich genauer ansehen. Er besticht nicht nur durch ein ausgesprochen sanftes Wesen und wirklich wunderschönen Typ, er besitzt Substanz und die energischen Vorwärtsbewegungen des Vaters. Ein Araber, der nach einem Sattel ruft – und dessen Ruf früh genug erhört wurde, denn Beverly Sziraky bildete ihn entsprechend aus. Seine ersten Fohlen machen übrigens definitiv Lust auf mehr ihrer Art. Man muss als Zuchthengst mit ihm rechnen!

Photo: Cappy Jackson
Imperial Shehaab (Ibn Safinaz x MB Mazaara von Imperial Madheen)
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Photo: Cappy Jackson
Imperial Al Kamar (El Hilal x Imperial Sonbesjul)
Seine Nachkommen gewannen zahllose Championate in aller Welt.
Er hat ein neues Zuhause auf dem Gestüt "Rancho Bulakenyo" gefunden
Klicken Sie auf das Bild, um seine Tochter Kamassayah zu sehen,
die im Mittleren Osten zahlreiche Schautitel errang!
Erfolg
Imperial-Pferde waren in den USA jahrelang nahezu die einzigen Ägypter, die auf den großen, bedeutenden Schauen auf dem Siegertreppchen standen – und das, wie schon erwähnt, sowohl in den sogenannten „Halfter“- als auch in „Performance“-Klassen. Auch im internationalen Vergleich wird es kaum ein ägyptisch orientiertes Gestüt geben, das sich mit der Fülle an Championaten, die weltweit errungen wurden, messen kann. Egal ob in Israel oder Qatar, Ägypten, Uruguay oder Marokko, Frankreich oder Australien – Imperial-Pferde standen und stehen überall vorn. Besonders der Serenity Sonbolah-Enkel Imperial Al Kamar (El Hilal x Imperial Sonbesjul) brachte zahlreiche internationale Champions. Für Statistiker: 75 Prozent seiner Nachkommen, die auf Schauen gezeigt wurden, errangen internationale Championate bzw. Reserve-Championate; insgesamt gewannen sie 14 internationale Titel. Sein bedeutendster Sohn ist Imperial Kamilll (x Imperial Mistilll), den seine Fans „Mr. Trot“ nennen. Donald Duke holte ihn auf sein Gestüt nach England, wo er 2002 u.a. in Towerlands den Champion-Titel mit der höchsten bis dato vergebenen Gesamtnote holte.

Photo: privat
Internationaler Champion Imperial Kamilll
(Imperial Al Kamar x Imperial Mistilll)
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Imperial Al Kamars Tochter Imperial Kalatifa (x AK Latifa) wurde an das Ariela-Gestüt in Israel abgegeben, gewann 1995 den Reserve-Junioren-Titel der „Middle East Championships“ und durfte sich zwei Jahre später Israelische National-Championesse nennen. Als Zuchtstute war sie ähnlich erfolgreich und schenkte Ariela die Vollschwestern Luiba und Loubna, von denen letztere das Welt-Championat in Paris gewann und sich nun im Besitz des Ajman-Gestüts von Sheikh Ammar befindet.

Photo: Gabriele Boiselle
Die Israelische National-Championesse
Imperial Kalatifa
(Imperial Al Kamar x AK Latifa) ist die Mutter der
World Champion-Stute Loubna (von Imperial Imdal)
Klicken Sie auf das Bild, um ihre Tochter Loubna zu sehen!
Der nun zwanzig Jahre junge Imperial Al Kamar wechselte vor kurzem in den Besitz von Jody Cruz und wird in Zukunft die Stuten seines Gesüts Rancho Bulakenyo im sonnigen Kalifornien beglücken. Einen schöneren Alterssitz hätte man dem charismatischen alten Herrn nicht wünschen können.

Photo: Cappy Jackson
Egyptian Event Supreme Champion und
Reserve Welt-Champion
Imperial Baarez
(PVA Kariim x BB Ora Kalilah)
Klicken Sie auf das Bild, um seine Tochter
Imperial Baaraah (x Imperial Phandala) zu sehen,
Egyptian Event Juniororen-Championesse des Jahres 2001!
In den letzten Jahren stand allerdings der Name eines anderen Hengstes im Vordergrund – der selbst gezogene Imperial Baarez (PVA Kariim x BB Ora Kalilah) strahlte als Fixstern am Imperial-Firmament. „Baarez ist ein Hengst, wie es ihn für uns kein zweites Mal gibt“, sagt die langjährige Ausbilderin Beverly Sziraky, die 1984 auf das Imperial-Gestüt kam und 1993 (nach dem Weggang der früheren Managerin Eileen Verdieck) auch das Management übernahm. Von Barbara Griffith bekam sie gleich zu Beginn den Wallach Imperial Biarritz (Hossny x Serenity Sonbolah) geschenkt, der ein begabtes Dressurpferd war. „Damals nahm ich zum ersten Mal einige Unterrichtsstunden in klassischer Dressur – und es war um mich geschehen“, erzählt sie. „Seitdem bekommen alle Imperial-Pferde von mir ein paar grundsätzliche Dressur-Lektionen, bevor sie dann weiter in den verschiedenen Disziplinen des Reitsports ausgebildet werden.“ Imperial Baarez bildet da keine Ausnahme.

Photo: Javan Schaller
Imperial Baarez
mit Imperials Zuchtleiter John Foster
Obwohl er nur einige wenige Schauauftritte absolvierte, gewann er bedeutende Auszeichnungen in den USA (u.a. beim Egyptian Event und den Nationals) und Europa (Reserve-Champion Nations-Cup, Reserve-Champion Welt-Championat). Seine Nachkommen tun es im gleich und zeigen sich in aller Welt im Schauring: Seine Tochter True Barressa (x True Nirvana) sicherte sich 2006 das Reserve-Junioren-Championat des Egyptian Events in Europa und sein exotischer Sohn Ahmus stand bei der letzten ägyptischen National-Schau auf dem ersten Platz. Um zu gewährleisten, dass Imperial Baarez in den USA bleibt und nicht irgendwo im Orient „verschwindet“, wird er zur Zeit syndikatisiert.

Photo: www.ErwinEscher.com
der Imperial Baarez-Sohn Ahmus
gewann seine Klasse ablässlich der ägyptischen ationalschau 2007
Klicken Sie auf das Bild, um die Baarez-Tochter True Barressa zu sehen,
Reserve Junioren-Championesse des Egyptian Event Europe 2006!

Photo: Scott Trees
Imperial Beveerah (Imperial Baarez x Azaamah)
steht nun im Besitz von "Prestige Straight Egyptian" in Belgien
Die Zukunft
Drei Gestüte haben den Großteil der Imperial-Pferde übernommen: Tarek Soliman und sein Bruder Ahmed in Ägypten (Gestüt El Farida), Polly Schaefer und Jay Cholak in den USA (Eastern Star Arabians) und Pierre und Marry-Ann Groenen in Belgien (Prestige Straight Egyptians). Alle drei Gestüte erwarben jeweils eine große Gruppe von Jungstuten und Stuten und einige Junghengste. Das Gestüt El Farida besitzt mit dem braunen Imperial Baareg (Imperial Baarez x Imperial Karmah) einen sehr vielversprechenden jungen Typhengst. Eastern Star Arabians konnte sich den charmanten bunten Fuchs Imperial Amir Kamar (Imperial Al Kamar x Imperial Falaah) sichern und der neue Star in Belgien ist der braune Imperial Ka-El (Imperial Al Kamar x Imperial Baarezah). Andere Züchter aus verschiedenen Ländern griffen ebenfalls zu und kauften einzelne Zuchtstuten.

Photo: Laura Gosh
Imperial Ka-El (Imperial Al Kamar x Imperial Baarezah)
ist der neue Star des Gestüts "Prestige Egyptian Arabians"
„Wir haben Imperial Amir Kamar letzten Herbst erworben und er deckt bei uns seine ersten Stuten", sagt Polly Schaefer. „Er ist ein wunderbarer Hengst mit so viel Charisma, Charakter und außergewöhnlicher Schönheit. Ich genieße die Zeit mit ihm und gehe so oft wie möglich in den Stall, um ihm ein paar Karotten extra zu geben. Ich bin sehr gespannt darauf, wie er sich mit unseren Ansata Malik Shah- und Baarez-Töchtern vererbt!"

Photo: Scott Trees
Imperial Amir Kamar (Imperial Al Kamar x Imperial Falaah)
ist der neue Hauptbeschäler bei "Eastern Star Arabians"
Es ist wahr – das Ende des Imperial-Gestüts ist sicherlich auch das Ende einer Ära, aber gleichzeitig kann man es auch als einen Neubeginn verstehen. Die Imperial-Stuten werden für ihre neuen Besitzer neue Fohlen zur Welt bringen und die Imperial-Hengste weiterhin für Nachkommen sorgen, dann aber, vielleicht, in einem anderen Land. Im Lauf der Zeit mag das Imperial-Präfix verschwindenn, doch die Imerial-Tradition wird weiterhin bestehen. "In hundert oder mehr Jahren wird man hoffentlich sagen, dass das Blut der Imperial-Pferde geholfen hat den ägyptischen Araber zu formen und zu bewahren", sagt Barbara Griffith. "Ich hoffe man wird sagen, dass ich der Originalversion des authentischen arabischen Pferdes immer treu geblieben bin."

Photo: Carola Toischel
Imperial Madanah (Imperial Madheen x Imperial Naffata von Moniet El Nafis)
ist eine der Stammstuten des Al Nasser-Gestüts in Qatar
Danke Barbara für nahezu vierzig Jahre, die von der Liebe und Hingabe zum arabischen Pferd geprägt waren. Sie haben einige der einflussreichsten Ägypter der letzten Jahre gezogen. Ihr unbestechliches Auge und ihre nie ermüdende Leidenschaft für das rein ägyptische Pferd waren der Motor, der das Imperial-Gestüt am Leben erhielt. Ihr Ziel war es Jahr für Jahr bessere und bessere Pferde zu züchten. Mit Pferden wie Imperial Imdal, Imperial Kamilll, Imperial Baarez oder Imperial Mistaar haben Sie diese Ziel erreicht.
Danke Beverly und allen Mitarbeitern des Gestüts für Ihre harte und unermüdliche Arbeit im Dienste des ägyptischen Pferdes. Sie alle – jeder auf seine Art – agierten hinter den Kulissen als die guten Geister, die das Imperial-Gestüt so einzigartig machten.
Wir werden Sie vermissen.

Photo: www.ErwinEscher.com
Imperial Imdals Enkle Al Lahab (Laheeb x The Vision HG)
siegte gerde im "Dubai Gold Cup" und gewann 100.000 Dollar!
Klicken Sie hier, um unsere vier "Imperial Centerfolds" zu sehen!
This feature was brought to you in April 2007 by:
www.straightEgyptians.com
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