Al Maraam
(Imperial Imdal x The Vision HG
von Thee Desperado)

DATEN

Geboren: 06.01.1998
Farbe: braun
Züchter & Besitzer:
Gestüt Ariela/Israel
Kontakt: E-Mail, Website


Bis Mai 2006 verpachtet

an das Gestüt Michalow/Polen


Photo: Shira Yeger

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FAKTEN

Ein ganz besonderes Fohlen kam im Winter 1998 zur Welt. Seine Abstammung war königlich - der Vater Imperial Imdal, die Mutter die exquisite Rappstute The Vision HG. Er war der Erstgeborene dieser hochgeschätzten Stute, deren Fohlen sie bereits wenige Jahre später in der ganzen Welt bekannt machen sollten. Das Fohlen erhielt den Namen Al Maraam. Der schöne stolze Braune mit der perfekten, schmalen Blesse zeigte sich seiner Abstammung mehr als würdig, denn bereits als Jährling schickte man ihn nach Europa, wo er mit großem Erfolg an Schauen teilnahm: Er war Reserve-Champion beim Nations Cup, "Top Ten"-Hengst beim Weltchampionat in Paris und später, im Jahre 2001, gewann er seine Klasse beim Europa-Championat.
Einheitlichkeit in der Vererbung ist ein absolutes Muss für einen Zuchthengst. Mit der Geburt jedes einzelnen Al Maraam-Fohlens wird er diesem Anspruch gerecht. Diese nahezu identischen Ausgaben ihres Vaters stammen aus Stuten, die in Typ und Körperbau völlig unterschiedlich sind. Den endgültigen Beweis für seine Vererbungskraft brachten die Schauerfolge seiner Söhne und Töchter. Zu ihnen gehören die Israelische Junioren-National-Championesse von 2003, die Schimmelstute Latifah AA (x Imperial Kalatifa) und Al Safir AA (x Maar Bilahh), der 2002 als bestes Fohlen die Israelische Nationalschau verließ. M.D. Talladin (Al Maraam x W. Aalia) war 2003 Israelischer Junioren-National-Champion, Al Bilal (x Bahiha) gewann auf der gleichen Schau das Reserve-Championat. Al Maraam war der Vater von drei (aus vier) Junioren-Champions bzw. Reserve-Champions der Israelischen Nationalschau des Jahres 2003!

PEDIGREE

Al Maraam kann sein Pedigree nicht verleugnen, das Klasse, Typ, Exotik und Schönheit verspricht. Er ist wahrhaftig ein Geschenk seines verstorbenen Vaters Imperial Imdal, ein mehr als würdiger Nachfolger, den er dem Gestüt Ariela hinterlassen hat. Imperial Imdal (Ansata Imperial x Dalia von Morafic) bedarf sicher keiner Vorstellung: Er war einer der begehrtesten und erfolgreichsten Hengste ägyptischer Blutführung in den USA. Doch es ist kein Geheimnis, dass die wahre Größe eines Hengstes seine Mutter ausmacht. Al Maraam ist keine Ausnahme: Seine Mutter ist keine Geringere als die ultra-exotische schwarze Perle The Vision HG (Thee Desperado x Belle Staar von The Minstril), deren Mutterlinie wiederum auf die Nazeer-Tochter El Ameera zurückgeht, die eine Vollschwester der "amerikanischen" Stammpferde Talal und Ansata Bint Zaafarana war. The Vision ist eine Stute, die durch ihren fein modellierten Kopf, ihre großen, dunklen Augen, ihr "Teetassenmaul" und ihre einzigartige, weibliche Ausstrahlung begeistert. The Visions herrliche Mutter Belle Staar war ihrerseits bekannt für ihre Exotik und die großen Augen, die sie all ihren Kindern vererbte. Sie brachte mehrere Champions zur Welt, u.a. die Supreme-Championesse des Egyptian Events 2003, Isabella HG.
Neben Al Maraam brachte The Vision HG seinen Dreiviertelbruder Al Lahab, der u.a. im Jahr 2001 Europa-Junioren-Champion und All Nations Cup Reserve-Junioren-Champion wurde. Al Lahab ist zur Zeit in die USA an das Gestüt "Om El Arab International" verpachtet, während ein weiterer Dreiviertelbruder, der blau-schwarze Al Hakim (von Muhajjal) bei Thomas Mayer in Deutschland Zuhause ist. Drei Töchter von The Vision stehen im Gestüt Ariela als zukünftige Zuchtstuten. Das bewährte Blut solch ägyptischer "Stars" wie Morafic, Ansata Ibn Halima, The Egyptian Prince und des majestätischen Ruminaja Ali fließt durch Al Maraams Adern und er stammt aus der berühmten Saqlawi-Jidran-Familie, die in aller Welt begehrt ist.

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PERSÖNLICHKEIT

Al Maraam verkörpert die Schönheit, die Ausstrahlung und das Flair des authentischen arabischen Pferdes. Eines steht fest: Züchter und Liebhaber von Eleganz, Adel und Athletik werden sich an diesem jungen Hengst begeistern. Wer mit ihm arbeitet und täglich umgeht, ist ohnehin von ihm eingenommen: Er ist wie ein neugieriges Kind, das es gar nicht abwarten kann etwas Neues zu lernen. Natürlich wird er geritten und genießt die Stunden unter dem Sattel.

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